Freiheit. Gleichheit. Menschlichkeit.

Wir machen das!

Seit zwei Jahren wird wöchentlich der Hass auf Dresdens Straßen zelebriert. Vor einem Jahr haben wir mit über 20.000 Menschen in Dresden ein Zeichen gegen diese Hetze gesetzt und gesagt: Es reicht!

Pegida hat an Gewicht verloren aber der gesellschaftliche Schaden bleibt. Es gehört zum Alltag, wegen eines anderen Aussehens angepöbelt zu werden. Es ist keine Seltenheit, dass Menschen, die Geflüchteten helfen, offen angefeindet und bedroht werden. Es ist Realität, dass Menschen, die sich rassistische Angriffe nicht bieten lassen, zu Tätern gemacht werden.

Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit sind in Gefahr.

 

Wir müssen handeln. Wir müssen kämpfen. Für ein Leben frei von Gewalt. Für die Freiheit, sich zu entfalten. Und für die Freiheit, montags wieder ohne Furcht in die Stadt zu gehen. Für gleiche Chancen. Für die Gleichheit vor dem Gesetz. Für gleiche Rechte für alle Menschen. Egal, welche Religion, egal welche Hautfarbe, egal welche sexuelle Orientierung und welches Geschlecht, egal welche Herkunft.

 

Wir treten Hass und Hetze entgegen, um Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit zu verteidigen. 

Wir  werden die Unanständigen nicht die Oberhand gewinnen lassen. 

 

klar ist: Wir haben den längeren Atem. 

 

Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten auf, 

am 17. Oktober in Dresden für unsere Werte auf die Straße zu gehen:

Für Freiheit. Für Gleichheit. Für Menschlichkeit. 

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HERZ STATT HETZE: UNSER SELBSTBVERSTÄNDNIS


„Herz statt Hetze (HsH) ist ein Organisationskreis aus Einzelpersonen, der sich im Zusammenhang mit dem 19. Oktober und dem 9. November 2015 gefunden hat. Zu HsH gehören neben diesem Organisationkreis eine Facebookseite, ein Twitteraccount und eine Website. 


HsH ist kein Bündnis und kein Netzwerk, sondern ein Mittel um größere Veranstaltungen und Demonstrationen für Menschlichkeit und Demokratie und gegen Rassismus, völkischen Nationalismus und Pegida zu organisieren und diesen ein inhaltliches und organisatorisches Dach zu geben. 


HsH ist offen für alle, die sich beteiligen wollen und das Ziel von HsH teilen. Auch Organisationen, Vereine, Unternehmen, Bündnisse, Netzwerke oder Parteien können sich an den jeweiligen Veranstaltungen beteiligen, zu diesen aufrufen und diese unterstützen. Eine formelle Mitgliedschaft gibt es jedoch nicht.“


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Auswertung der Augenzeugenberichte zu den Vorkommnissen am 19. Oktober 2015
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